BIK
ASCHPURWIS + BEHRENS GmbH
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BIK RSSE
Random Sampling System Europe
Im Random Sampling System EUROPE werden länderspezifische Auswahlgrundlagen zur Ziehung von Zufallsstichproben für Telefonumfragen bereitgestellt:Aktuell In Arbeit Schweiz Großbritannien Österreich Niederlande Frankreich Spanien Belgien Italien
Methodensteckbrief CATI- Auswahlgrundlagen
Telekommunikationsmarkt Festnetz/ Mobilfunk
Zusammenstellung verschiedener Informationen/ Statistiken zum Telekommunikationsmarkt der BIK
RSSE- Länder, wie z.B. Festnetz-/ Mobilfunkpenetration, vergebene Anschlussleitungen nach Anschlussarten, Rufnummernportierung, Internettelefonie
Quellen: Verzeichnisse nationaler Institutionen/ Behörden/ Internationale Telekommunikation Union/ Eurostat
BIK
RSSE - Main telephone line per houshold
Source: ITU (International Telecommunikation Union), 2006
BIK
RSSE - Cellular mobile per 100 inhabitants
Source: ITU (International Telecommunikation Union), 2006
Bildung Auswahlgrundlage
Am Zentrum für Umfragen, Methoden und Analysen (ZUMA) wurde Mitte der 90-er Jahre von Gabler und Häder ein Ansatz zur Stichprobenbildung für Deutschland entwickelt, der eingetragenen und nicht eingetragenen Telefonnummern die gleiche Chance gibt, in die Stichprobe zu gelangen (vgl. Gabler und Häder 1997). Da in den letzten Jahren die so genannte Telefonbucheintragedichte (weniger Haushalte lassen Ihren Anschluss ins öffentliche Telefonbuch eintragen) in vielen europäischen Ländern zurückgeht, wird dieses Verfahren auch bei der Erstellung der BIK
RSSE angewandt. Dieser Ansatz soll kurz vorgestellt werden:
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Für jeden Ortsnetzbereich ist es möglich, genau die 100er Blöcke festzustellen, in denen wenigstens eine eingetragene Telefonnummer vorkommt.
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Zwischen diesen 100er Blöcken bestehen häufig große Lücken, diese sind der wesentliche Grund für die nur geringe Effizienz bei der Anwendung von reinen Zufalls-Ziffern-Anwahlen (Random Digit Dialing). Es ist davon auszugehen, dass in diesen Lücken keine nicht eingetragenen Nummern vorkommen.
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Für jeden der - mit mindestens einer eingetragenen Nummer besetzten - 100er Blöcke werden anschließend alle möglichen Ziffernfolgen generiert, d.h. bei allen eingetragenen Rufnummern werden die letzten zwei Ziffern abgeschnitten und die so entstandenen Blöcke dann wieder im Bereich von 00- 99 mit soviel generierten Nummern aufgefüllt, wie nötig.
Ausgeschlossen von dieser Blockbildung werden Service-Nummern, rein gewerbliche Telefax-Nummern, Doppeleinträge sowie Blöcke, die nur aus einer rein gewerblichen Rufnummer bestehen.
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Aus dieser Menge wird schließlich (z.B. uneingeschränkt zufällig oder geschichtet) eine vorher bestimmte Zahl von Ziffernfolgen gezogen.
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Das Gabler-Häder- Design verbindet damit die Vorteile von Random Digit Dialing (RDD) und Randomize Last Digits (RLD), ohne ihre Nachteile zu übernehmen. Im Unterschied zu RLD bietet das Verfahren gleiche Inklusionswahrscheinlichkeiten, ist aber zugleich deutlich effizienter (höhere Hitrate) als RDD.
Regionale Verortung
Von den generierten Nummern ist nicht bekannt, zu welcher Gemeinde diese Rufnummern gehören. Um aber eine regionale Schichtung/ Ziehung aller Rufnummern zu realisieren, wird im Hunderterblock eine Verteilung der eingetragenen Rufnummern auf die Gemeinde(n) erstellt. Anhand dieser Verteilung wird innerhalb des Nummernblocks dann eine Zuordnung von regionalen Wahrscheinlichkeiten für die generierten Rufnummern vorgenommen.
PVG Datei
Es wird eine systematische Datei mit allen Kombinationen von Postleitzahl, Vorwahl und Gemeindekennziffer erstellt.
Gemeindedatei/ Schichtungsmerkmale
Diese Datei enthält alle für die Allokation notwendigen Informationen auf Gemeindeebene zu Bevölkerung und Haushalten und wird angereichert durch regionsspezifische Merkmale zur Schichtung, wie z.B. Gemeindegrößenklassen, Agglomerationsräume.
Basis: amtliche (landesspezifische) systematischen Informationen und administrative, sowie relevante nicht- administrativen Gebietsgliederungen
Innerstädtische Differenzierung
Für Großstädte mit mehr als 500.000 Einwohnern wird, wenn möglich, die regionale Verortung der Rufnummern innerstädtisch differenziert (amtliche Stadtbezirks-/ Stadtteil- Ebene).
Stichprobenziehung
Die Stichprobenziehung erfolgt nach dem Zufallsverfahren und auf Grundlage eines Allokationstableaus der vorher definierten Grundgesamtheit.
Predictive- Dialing der Stichproben
Man kann technisch überprüfen, ob eine Rufnummer tatsächlich aktiv geschaltet ist. Technisch geschieht dies über eine max.5 Sekunden dauernde Abfrage eines Dialers auf der angewählten Anschlussleitung via ISDN. Die Rückmelde-Codes dieses Dialers sind nach internationalen Standards normiert (ETSI= European Telecommunications Standards Institute). Damit kann man Rufnummern ausschließen, die beim Interviewer im CATI- Studio zu unnötigen Wartezeiten führen.
Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gern jederzeit zur Verfügung.
Ansprechpartnerin
Kathrin Wiese
Telefon: (040) 41 47 87 - 23
E-Mail: wiese@bik-gmbh.de